TÜV SÜD Industrie Service GmbH - Deutsches Privates Institut für Nachhaltige Immobilienwirtschaft

Verbände

Royal Institution of Chartered Surveyors

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ist ein weltweit tätiger Berufsverband von Immobilienfachleuten. Der britische Verband wurde 1868 gegründet und erhielt 1881 die königliche Charta des vereinigten Königreichs. Heute besitzt der Verband Geschäftsstellen in allen wichtigen Wirtschaftszentren und insgesamt über 150.000 Mitglieder weltweit.

Der Anspruch der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), auf globaler, nationaler und regionaler Ebene eine lebenswerte Umwelt zu gestalten und zu erhalten, setzt eine unabhängige Expertise voraus. Ehrenamtliche engagierte Chartered Surveyors unterschiedlicher Interessensgruppen bündeln in Professional Groups (PG) ganzheitliche Fachkompetenz unter Wahrung bestmöglicher Neutralität. Im April 2015 übernahm Simone Lakenbrink den Vorsitz der PG Sustainability. Die PG setzt sich mit Themen wie Energieeffizienz, Immobilienzertifizierung, Portfolio-Bewertungstools und anderen Nachhaltigkeitsthemen auseinander, die im weiteren Sinne Auswirkungen auf die Immobilienbewertung haben. Wie schon in den Jahren 2012 und 2013 veröffentlicht die RICS ein Arbeitsergebnis der PG mit der Studie „Grün kommt 2015“. Ein Ergebnis der Studie ist die Darstellung der positiven Entwicklung von BREEAM für Bestandsgebäude in Europa.

Zentraler Immobilien Ausschuss

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist ein in 2006 gegründeter Wirtschaftsverband der deutschen Immobilienwirtschaft. Der Ausschuss gehört zu den bedeutendsten Interessenverbänden der Immobilien Branche. Er versteht sich als Stimme der Immobilienwirtschaft und Vertreter seiner Mitglieder. Insgesamt vertritt der ZIA über 200 direkte Mitglieder sowie 24 Verbände mit insgesamt 37.000 Mitgliedern.

Die inhaltliche Arbeit des ZIA findet in Ausschüssen statt, die mit insgesamt über 400 ehrenamtlich tätigen Vertretern der ZIA-Mitglieder besetzt sind. Die Beschlüsse und Empfehlungen der Ausschüsse sind die Basis der Verbandsarbeit. DIFNI engagiert sich inhaltlich in den Ausschüssen:

Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt: Im Mittelpunkt der Arbeit dieses Ausschusses stehen Energie- und klimarelevante Gesetze und Verordnungen für den Gebäudebereich und deren praktische Umsetzung. Themen sind u.a. Energetische Modernisierung im Rahmen des Wohnraummietrechts, EU-Energieeffizienzrichtlinie, Energieeinsparverordnung (EnEV), Green Lease, Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft.

Ausschusses Transparenz und Benchmarking: Noch ist die Transparenz des deutschen Immobilienmarktes geringer als in anderen Ländern wie beispielsweise den USA oder Großbritannien. Der Ausschuss analysiert die bestehenden Defizite und erarbeitet Lösungsvorschläge. Der Ausschuss befasst sich v.a. mit dem Thema der Markttransparenz.

AG Nachhaltigkeitsbenchmarking: Die Arbeitsgruppe bearbeitet insbesondere alle Kennzahlen, die eine Vergleichbarkeit von Immobilien hinsichtlich der Nachhaltigkeit ermöglichen.

Arbeitsgruppe nachhaltiges Betreiben und Nutzen von Immobilien

Mit der Zertifizierung von Facility- und Property-Management Leistungen beschreitet DIFNI einen neuen Weg: Service- und Managementqualitäten lassen sich unabhängig von einer baulich-technischen Gebäudezertifizierung bewerten. Dies bietet sowohl auf Asset- als auch Portfolioebene erhebliche Mehrwerte.

Mit dem Ziel, Standards für eine nachhaltige Gebäudebewirtschaftung auf der Ebene des Property Managements zu entwickeln, formierte sich Ende 2012 eine Arbeitsgruppe bestehend aus Cushman & Wakefield, DIFNI und der Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper. Diese wurde Ende 2013 mit dem Ziel einer Ausweitung des im Oktober 2013 vorgestellten Konzepts für ein nachhaltiges Property Management auf den Bereich des Facility Managements um den FM-Dienstleister WISAG Facility Management ergänzt. Den Rahmen für die Nachhaltigkeitsaspekte in den PM- und FM-Services steckt die Zertifizierung nach BREEAM Bestand. Das dreiteilige System gliedert sich in die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäude, Betrieb und Nutzung, wobei der Teil 2 die Grundlage „grüner" Leistungsverzeichnisse bildet.

Der Ansatz schafft noch einen, in der Zertifizierungslandschaft bislang einmaligen Synergieeffekt: Werden „grüne" PM- und FM- Leistungsverzeichnisses umgesetzt, entstehen Dokumentationen, die nach unabhängiger Prüfung zu einer kostengünstigen BREEAM Bestand-Zertifizierung führen können. Folglich beschränkt sich Zertifizierung auf eine Überprüfung vertraglich zugesicherter Vereinbarungen. Zertifizierung dient somit der Qualitätssicherung erbrachter Leistungen. Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit sind sowohl die Broschüren „Grüne Property Managementverträge“ und „Grüne Facility Managementverträge“.

In der Erkenntnis, dass ein weiteres Potenzial hin zu einer nachhaltigen Nutzung der Gebäude in der vertraglichen Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter liegt, gründete sich 2014 die Arbeitsgruppe „Green Lease“. Um das Potential Grüner Mietverträge zukünftig besser auszuschöpfen und die gestiegenen Erwartungen und Anforderungen der Nutzer zu erfüllen, bildeten Dr. Michael Rieß als Vertreter des BIU – Büro für integrierten Umweltschutz, die Generali Deutschland Holding AG und die Generali Real Estate S.p.A., Zweigniederlassung Deutschland, DIFNI, der Wirtschaftskanzlei DLA Piper und der Immobilien-Investment-Manager Union Investment Real Estate GmbH eine Arbeitsgruppe.

Die Ergebnisse werden wieder in einer kostenlosen Broschüre in Form von vertraglichen Regelungsempfehlungen und konkreten Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Geplante Veröffentlichung ist die Expo Real 2015.

Verein Green Building Schweiz

Der Verein Green Building fördert praxisnah und partnerschaftlich das nachhaltige Bauen. Mit einer neutralen Fachstelle und marktnahen Informationen ist Green Building die erste Anlaufstelle beim Thema Nachhaltigkeit in der schweizerischen Immobilen-Branche.

Ersatzneubau und die Modernisierung von Bestandsgebäuden sowie die Verbesserung deren Betrieb lohnen sich ökonomisch, gesellschaftlich und ökologisch. Das ist die Mission die der Verein folgt

Um für BREEAM CH Bestand eine notwendige Akzeptanz auf dem Schweizer Immobilienmarkt zu erlangen, ist die Kooperation mit einem lokalen Partner empfehlenswert. Mit dem „Verein Green Building Schweiz“ wurde im 1. Quartal 2015 ein hoch qualifizierter und sehr gut vernetzter Kooperationspartner gefunden. Die Mitglieder des Vereins setzen sich aus allen Bereichen der Immobilienbranche zusammen, neben Juristen, Bestandshaltern, Betreibern und Investoren sind auch die Baustoffindustrie sowie Planer, Projektierer und Architekten vertreten. Unser Ziel ist es, als unabhängige Zertifizierungsanstalt gemeinsam gesetzte Ziele der Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche zu erreichen. In der Vollversammlung des Vereins am 18.05.2015 wurde BREEAM Bestand, die Erfahrungen in Deutschland, die ersten Pilot-Projekte in der Schweiz vorgestellt und ein gemeinsames Vorgehen diskutiert.

Verein Deutscher Ingenieure

Der 1856 technisch-wissenschaftliche Verein VDI e. V. ist nach eigenen Angaben die größte Vereinigung von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern in Deutschland. Der VDI vertritt seine Interessen in der nationalen Politik und agiert auch international in transnationalen Dachverbänden.

Die insgesamt über 150.000 Mitglieder der VDI-Gruppe leisten technisch-wissenschaftliche Arbeit bei Normierungen und dienen als Projektträger öffentlicher Forschungsförderung. Die durch den VDI erarbeiteten Richtlinien bilden eine richtungsweisende und praktische Arbeitsunterlage. Mit ihren Beurteilungs- und Bewertungskriterien gibt sie fundierte Entscheidungshilfen und bildet „einen Maßstab für einwandfreies technisches Vorgehen“.

Seit 2014 ist DIFNI in die Entwicklung der VDI Richtlinie 6050 „Bewertung der Nachhaltigkeit der gebauten Umwelt - Weiterbildung von Fachleuten“ inhaltlich eingebunden. Die Richtlinie gilt für Schulungen zum Zwecke der Weiterbildung von Fachleuten der Architektur, Bautechnik, Facility-Management und Technischen Gebäudeausrüstung sowie Bauherren und Projektsteuerern. Die Schulungen betreffen die Bewertung der Nachhaltigkeit der gebauten Umwelt im Zusammenhang mit Zertifizierungssystemen. Es werden Inhalte vermittelt, die sich auf die jeweiligen Neubau-Zertifizierungen beziehen. Das mit der Schulung vermittelte Wissen unterstützt die Akteure bei der Bearbeitung der im jeweiligen Gebäudezertifikat verlangten Dokumentation.

Expo Bike

ExpoBike ist eine Veranstaltung des Vereines für die Durchführung von gemeinnützigen Sport- und Businessevents in der Immobilienbranche (ImmoSport) e.V., gegründet im Februar 2011. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele, um durch den Sport karitative Projekte finanziell zu unterstützen

ExpoBike radelt für die Stiftung Off Road Kids. Die Stiftung hilft Straßenkindern und jungen Obdachlosen in Deutschland und betreibt Streetwork-Stationen in Berlin, Dortmund, Hamburg und Köln. Seit 1994 haben die Sozialarbeiter fast 3.000 jungen Menschen erfolgreich von der Straße geholfen. Für ihr ergebnisorientiertes Konzept wurde die Stiftung sowohl vom Weltwirtschaftsforum als auch von der Schweizer Jacobs Foundation ausgezeichnet. EXPOBIKE unterstützt diese Arbeit seit 2011 mit dem Erlös aus den eigenen Veranstaltungen.

Als auf Nachhaltigkeit im weitesten Sinne ausgerichtetes Institut unterstützt DIFNI die Initiative sowohl mit der aktiven Teilnahme an (Trainings-)Ausfahrten und weiteren Aktionen als auch finanziell. Der ökologische Ansatz, „einfach mal aufs Rad zu steigen“ statt mit dem Auto zu fahren sowie die finanzielle Unterstützung eines sozialen Projekts spiegeln für DIFNI gelebte Nachhaltigkeit wider und sind die wesentlichen Ansatzpunkte zwischen der Expo Bike und DIFNI. Dabei kommen natürlich die sozialen Kontakte und die Netzwerkpflege nicht zu kurz.